Kramnik über Dortmund, Elista und die kommende FIDE-WM in Mexiko
Kramnik,V - Carlsen,M Stellung nach 17.Sb3!
Carlsen,M - Aronian,L Stellung nach 18...a5xb4
Gelfand,B - Kasimdzhanov,R Stellung nach 15...Dd8-b8
Karjakin,S - Van Wely,L Stellung nach 12...Sg4
Van Wely,L - Jakovenko,D Stellung nach 18.Lf5!?
Van Wely - Guseinov
Weitere Leckerbissen im Video-Format warten auf Sie in den verschiedenen Trainingsrubriken, z.B. Karsten Müllers Endspielanalysen, die "Falle" von Rainer Knaak, "Taktik" von Oliver Reeh usw.. Die Kolumne Neue DVDs bietet Ihnen mit weiteren Videosequenzen im Chess Media Format vorab Einblicke in kommende Trainings-DVDs, darunter Vladimir Kramniks erste ChessBase DVD!
Daniel King: Move by Move In Daniel Kings Kolumne ist von einer bestimmten Stelle an jeder Zug einer Seite mit einer Trainingsfrage versehen. Es werden alle plausiblen Antworten berücksichtigt und mit Punkten bzw. einem Feedback versehen. Für die Ausgabe von CBM 119 hat King die Partie Wirig-Sikula, Metz 2007, ausgesucht.
Oliver Reeh: Taktik Das Partienmaterial für die Taktikdatenbank von Oliver Reeh stammt von der Europameisterschaft in Dresden. Außerdem hat der Autor auch wieder seine Lieblingskombination im Chess Media Format aufgenommen.
Peter Wells: Strategie Die Strategie-Kolumne von Peter Wells enthält den zweiten Teil eines Beitrags mit dem Titel "Läufer im Wettstreit: Der Kampf um Schlüsseldiagonalen".
Valery Beim: Chess Classic Für eine einmalige Gastkolumne hat der renommierte Schachbuchautor Valery Beim (u.a. "Rezepte aus der Großmeisterküche") ein paar bekannte und auch unbekannte Stellungen aus dem Schaffen von Mihail Tal zusammengestellt und analysiert.
Knaak: Eröffnungsfalle Die Kolumne versteht sich als Ergänzung des Produkts "1000 Eröffnungsfallen". Neue bzw. bisher unentdeckte Fallen werden hier vorgestellt, diesmal ist es eine Falle aus der Schottischen Eröffnung.
Karsten Müller: Endspiele Im ersten Text der Endspielkolumne von Karsten Müller hat man den Zugriff auf sechs Endspielvideos im Fritztrainerformat (in deutscher Sprache). Der zweite Text ist dem Thema "Der richtige Abtausch" gewidmet. Dazu gibt es auch ein Einleitungsvideo. Es folgen 24 Partien, darunter die Auflösungen der Endspielstellungen von Seite 22.
Telechess Die beiden argentinischen Fernschachgroßmeister Alvarez und Morgado haben eine Datenbank zusammengestellt, die sechs Texte mit Informationen und über 7000 Partien enthält.
Neue DVDs Bei der Vorstellung neuer Produkte werden auch Videos von den DVDs gezeigt, darunter eins von Vladimir Kramnik.
Knaak: Fajarowicz-Gambit A51
1.d4 Sf6 2.c4 e5 3.dxe5 Se4 4.a3
Der Beitrag offeriert dem Weißspieler ein einfach zu handhabendes Repertoire gegen das Fajarowicz-Gambit auf Basis des Zuges 4.a3. Hauptsächlich wird die beste Erwiderung 4�b6 untersucht.
119-A51 Fajarowicz Gambit 4.a3
Marin: Pirc-Verteidigung B08
1.e4 d6 2.d4 Sf6 3.Sc3 g6 4.Sf3 Lg7 5.Le2 0-0 6.0-0 c6 7.h3 Sbd7 8.e5
Schwarz hat in der klassischen Pirc-Variante mit 6�c6 ein bequemes Spiel � außer wenn Weiß den Aufbau mit 8.e5 wählt. Der Autor, ein großer Experte der Pirc-Verteidigung, zeigt, wie sich Schwarz dennoch behaupten kann.
119-B08 Pirc 6...c6 8.e5
Hazai/Lukacs: Caro-Kann B12
1.e4 c6 2.d4 d5 3.e5 Lf5 4.Sc3 e6 5.g4 Lg6 6.Sge2 c5 7.h4 h5 8.Sf4 Lh7 9.Sxh5 cxd4
In diesem Abspiel der Vorstoßvariante geht es etwas chaotisch zu, aber sie hat etwas Prinzipielles. Unsere Autoren versuchen Licht ins Dunkel zu bringen und stützen sich dabei auf Spezialvarianten von einigen ihrer Landsleute.
119-B12 Caro-Kann Advance
Horvath: Sizilianisch B29
1.e4 c5 2.Sf3 Sf6 3.e5 Sd5
Im zweiten Teil seines Beitrages über die Nimzowitsch-Variante der Sizilianischen Verteidigung beschäftigt sich Jozsef Horvath mit 3.e5 und kommt danach zu zufriedenstellendem Spiel für Schwarz.
119-B29 Sicilian 2...Nf6
Moskalenko: Französisch C12
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Sc3 Sf6 4.Lg5 Lb4 5.e5 h6 6.Ld2 Lxc3 7.bxc3 Se4 8.Dg4
In der kritischen Stellung der MacCutcheon-Variante ist sowohl 8�¢f8 als auch 8�g6 spielbar und beide Züge haben ihre Anhänger unter ganz starken Spielern. Mit dem Bauernzug hat sich z.B. Morozevich gegen Leko (Morelia 2007) behauptet.
119-C12 French MacCutcheon
Stohl: Französisch C18
1.e4 e6 2.d4 d5 3.Sc3 Lb4 4.e5 c5 5.a3 Lxc3+ 6.bxc3 Sc6 7.Dg4 g6
Das ist eine weitere interessante Nebenvariante im Winawer mit der Schwarz die kritische Hauptvariante 6�Se7 7.Dg4 vermeidet. Vielleicht werden die aktuellen Partien von Ponomariov den Zug 6�Sc6 populärer machen.
119-C18 French Winawer 6...Nc6
Rogozenko: Slawisch D15
1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sf3 Sf6 4.Sc3 a6 5.e3 b5 6.c5 g6
Das Abspiel mit 5.e3 b5 6.c5 ist in den letzten Jahren sehr populär geworden, vor allem nach dem viel gespielten 6�Lg4 kann Weiß zufrieden sein. Doch wie Rogozenkos Untersuchungen zeigen, ist 6�g6 besser und zu gleichem Spiel ausreichend.
119-D15 Slav Defence 4...a6 5.e3
Grivas: Tarrasch-Verteidigung D34
1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 c5 4.cxd5 exd5 5.Sf3 Sc6 6.g3 Sf6 7.Lg2 Le7 8.0-0 0-0 9.Lg5 cxd4 10.Sxd4 h6 11.Lf4
Auch wenn es hier erst im 11. Zug losgeht, ist das vom Autor offerierte Weiß-Repertoire leicht zu erlernen, da Schwarz kaum über Alternativen verfügt. Selbst bei bestem Spiel des Gegners sollte Weiß einen kleinen Vorteil erlangen.
119-D34 Tarrasch Defence
Postny: Damengambit D38
1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sf3 d5 4.Sc3 Lb4 5.cxd5 exd5 6.Lg5 0-0 7.e3 c5
Die Ragozin-Verteidigung mit 6�0-0 und �c5 sieht ganz natürlich aus, ist aber trotzdem eine ganz moderne und bisher wenig gespielte Zugfolge. Für Weiß ist es laut Postny nicht einfach, einen Vorteil herauszuspielen.
119-D38 Queen's Gambit Ragozin
Rogozenko: Damengambit D52
1.d4 d5 2.c4 c6 3.Sf3 Sf6 4.Sc3 e6 5.Lg5 Sbd7 6.e3 Da5 7.Sd2
Im zweiten Teil zu Rogozenkos Schwarz-Repertorie mit der Cambridge-Springs-Variante ist 7.Sd2 das Thema. Nach den Zügen 7�Lb4 8.Dc2 0-0 9.Le2 schlägt der Autor das bisher selten gespielte 9�c5 vor und sieht kaum Probleme für Schwarz.
119-D52 Queen's Gambit
Krasenkow: Grünfeld-Indisch D85
1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 d5 4.cxd5 Sxd5 5.Ld2 Sb6
Mit dem Springerzug erschwert Schwarz e2-e4 und nach 6.Lg5 Lg7 7.e3 bzw. auch 7.Sf3 ist das sofortige 7�c5! der neueste Schrei und ein schwerer Schlag gegen den weißen Aufbau, dessen Ende der Autor bereits vermutet.
119-D85 Gruenfeld 5.Bd2
Hazai/Lukacs: Königsindisch E91
1.d4 Sf6 2.c4 g6 3.Sc3 Lg7 4.e4 d6 5.Sf3 0-0 6.Le2 Lg4 7.Le3 Sfd7 8.Šc1 a6
Im Gegensatz zu 8�c5 9.d5 a6, was 10.a4! erlaubt, ist 8�a6 flexibler. Es gibt kaum eine für Weiß günstige Fortsetzung, auch in den beiden Hauptvarianten 9.d5 und 9.0-0 sehen die Autoren keine Gefahr für den schwarzen Plan.
119-E91 King's Indian 6...Bg4